Jetzt bloß nicht geil werden, Mario!
Nach jahrelanger ausgeklügelter und höchst professioneller Planung gelang es uns endlich das Projekt Bärfangkegel in Angriff zu nehmen. Die Protagonisten hatten Zeit, das Wetter verhieß nur Gutes und alle waren durch eisenhartes Training gestählt und bestens vorbereitet.
Bereits um 9:00 Uhr gab es ein konspiratives Treffen an der Felsenmühle. Die Ausrüstung wurde sortiert, erste niveauvolle Fachgespräche geführt (z.B. in Form von Witzen, deren Pointe in dem Satz „Jetzt bloß nicht geil werden, Mario!“ bestand - was zum geflügelten Wort des Wochenendes gewählt wurde Anm. d. Red.) und der Aufstieg in den Kleinen Zschand konnte beginnen.
Lange Wochenenden satt im Mai
So, nun endlich ein kleiner Nachbericht zum ereignisreichen Wochenendausflug rund um den ersten Mai. Die Hütte war gut gefüllt und alle Teilnehmer voller Tatendrang. Mit einem schönen Hexenfeuer wurde in den Mai hinein gefeiert.
Früh am Morgen auf Grund des zu erwartenden Andrangs wurde gestartet um noch ein, zwei Parkplätze in Schmilka zu ergattern.
Dirk wollte ein paar Lücken in Schmilka schließen und so erkletterten wir zuerst den Pionierturm über den AW. Es folgten der Turm am Verborgenen Horn AW und der Hintere Bussardturm AW.
Meteora im Frühjahr
Olaf rief mich im letzten Jahr ganz aufgeregt an. Er habe einen neuen Meteora Kletterführer und hätte gerne einen Kletterpartner für eine Spritztour dorthin. Tina und ich waren vor fünf Jahren schon einmal da und hatten gute Erinnerungen, also sprach nichts gegen eine Zusage.
So trafen wir uns Mitte April in Thessaloniki und fuhren gemeinsam zu den Klöstern und Felsen von Meteora.
Olaf schwärmte während der Autofahrt ständig vom Traumpfeiler am Heiligen Geist und das großartige Panorama von Meteora nahm uns bei der Ankunft sofort in Beschlag.
Leider regnete es am Montag, so dass wir nicht klettern gehen konnten. Eine umfangreiche Wanderung war aber möglich und wurde zum Erkunden von Kletterzustiegen genutzt.
Es gibt immer ein erstes Mal
Chrille und ich starteten am Donnerstag verfrüht ins Wochenende und logierten standesgemäß im FdgB-Heim in Sebnitz. Leider regnete es die ganze Nacht und am Freitag tropft das Wasser aus allen Ritzen. Seltsamerweise war es im Kirnitzschtal recht trocken, was wir dazu nutzten, um gemeinsam mit Holger, der am Beuthenfall zu uns gestoßen war, zu den Affensteinen aufzusteigen. Wir wollten ein paar Bergwege abhaken. Also die Häntzschelstiege hinauf und ran an die Wand!
In den Affensteinen
Um den 1.Mai war herrlichstes Frühsommerwetter angekündigt. Der halbe FdgB war im Gebirge unterwegs, so auch Tom und ich in den Affensteinen. Gegen neun ergatterten wir gerade noch so den letzten Parkplatz am Beuthenfall und marschierten dann stramm hunderte von Stufen zur Oberen Promenade hinauf, wo der Bergfried imposant im Morgenlicht leuchtete.

Wir sind wieder online,
