KV FDGB

Freunde des Gedoppelten Bulin

Eisklettern am KEGEL

Durch die Kälte der letzten Tag war am Kegel eine schöne Eiswand gewachsen. Dirk, Micha und Steffen packten Steigeisen und Pickel ein und probierten das Eis am Kegel. Durch die eingefrorenen Weihnachtsbäume war das Eis teilweise überhängend, teilweise stufig, es war, was die Schwierigkeit angeht, für jeden etwas dabei. "War" ist das richtige Wort, seit gestern dürfte der Spass vorbei sein. Am Donnerstag war die Eiswand noch gut besucht, es gab längere Wartezeiten!  (Berlin 30.01.2014)

..ein paar Bilder...

Im Slowakischen ParadiesEisklettern im Paradies

Heli-Micha hatte im Sommer 2010 sein Boot durch das Slowakische Paradies getragen. War wohl zu wenig Wasser. Aber er war angetan von der Landschaft und hatte sich sagen lassen, dass man im Winter an Eisfällen klettern kann. Die obligatorische Märzwoche stand kurz bevor, da waren wir nur noch zu zweit, die dorthin fahren wollten, Micha und Steffen (Dirk musste arbeiten, Heiko war unentschlossen). Der Plan war schnell gemacht, 4 Tage Eisklettern und 3 Tage Hohe Tatra mit Übernachtung im Zelt. Kurz vor Abfahrt war Heiko dann doch mit von der Partie, umso besser.  
Die Anreise verlief ohne Probleme, bis auf die Stelle, an der wir an der glitzernd-weißen Hohen Tatra vorbei Richtung Slowakisches Paradies fuhren, da war es auf einmal ganz still im Auto, das durfte irgendwie nicht wahr sein, das wir an der Tatra vorbei in Richtung eines grau-grünen Mittelgebirges fuhren. Ich konnte im Rückspiegel genau sehen, was Heiko dachte….
Als wir dann aber am Abend in der Kneipe nach dem ersten gekletterten Eisfall bei Bier, Eierkuchen und anderen Spezialitäten saßen, war die Welt wieder in Ordnung. Es folgten dann noch drei prima Touren die teilweise durch die zu laufende Strecke ganz schön Kondition erforderten. Weiter ist noch zu erwähnen, dass Steffen eine Abalakov-Eissanduhr testete, Micha unser Kfz lahm legte und Heiko in feinster Weise seine Kochkunst unter Beweis stellte. Als Vorsteiger war er natürlich auch sehr brauchbar.
Das Übersetzen in die Tatra wäre normalerweise eine Sache von ca. 30 min gewesen, aber der feine Herr Chauffeur ist ohne Atlas ins benachbarte Ausland aufgebrochen weil er sich angeblich auskennt… Dies stellte er auch bei der Rückfahrt unter Beweis, als wir kurz vor Görlitz die Autobahn verlassen mussten um über Landstraßen zur Grenze nach Forst zu juckeln.
Das Highlight war aber unsere, na ja, Wanderung, ins Velicka Dolina, vorbei an Schlesier Haus und Gerlachspitze, mit Übernachtung in einer Schneehöhle am Ende des Tales. Heiko kochte wieder lecker, dann gab es noch Kompott aus der Büchse und Musik aus dem Handy.
Leider spielte der Kocher am Morgen nicht mehr mit, so daß die geplante Gipfelbesteigung ausfiel. Außerdem durften wir das Eis aus dem Wasserkessel rauspickeln, das wir als Schnee schon am Vorabend vorsorglich in den Kessel gefüllt hatten. Über Polsky Hreben und Prielom (2 Pässe) und einem kleinen Gipfel ging es dann zum Frühstück in die Räuberhütte.
Eine schöne Woche, die leider zu schnell zu Ende war. Um den Abschiedsschmerz zu verringern, haben wir noch den Umsatz der Firma Karloff deutlich gesteigert. Tee soll ja sehr gesund sein. Ach so, der Chauffeur war übrigens Steffen.

  • Slowakisches Paradies
  • Slowakisches Paradies
  • auf dem Weg zum nächsten Pass
  • Frühstück mit Micha und Kompott
  • Heiko baut die Abseile aus der Höhle
  • auf dem ersten Pass, unterhalb am Talschluss unsere Schneehöhle
  • im Aufstieg auf einen kleinen Gipfel
  • Slowakisches Paradies
  • Heiko am Einstieg des langen Wasserfalls
  • Das haben wir uns verdient
  • Heiko kocht Abendbrot
  • Heiko gräbt die Schneehöhle
  • Heiko macht Faxen
  • Heiko am steilsten von uns gekletterten Wasserfall
  • Slowakisches Paradies