Während unsere Recken in der Sächsischen Schweiz gigantische Heldentaten zum Wohle des ruhmreichen FDGB vollbringen (siehe Vorberichte), wurde eine Abordnung des Wanderkaders des FDGB, bestehend aus Dirk, Olli und Steffen, in nördliche Gefilde geschickt. Aufgabe: erkunden dieser uns unbekannten Ländereien. So landeten wir in Rogaland, einer Provinz ganz im Süd-Westen Norwegens. Die Anreise per Flug und Fähre war unkompliziert. Soviel vorneweg, Olli war mit, also war für das entsprechende Wetter trefflich gesorgt.
DIE KITTELSCHÜRZE
Es gibt sie noch die schönen Dinge, man (oder Frau) muss nur mal nach Sonneberg in Thüringen fahren und schon findet man eine satte Auswahl der allerschönsten Kittelschürzen. Zugegeben, das Design wirkt etwas altbacken, aber mal ehrlich, wer könnte da widerstehen?
Ordnungsgemäß war das Gebirge frisch eingeschneit. Von meinen Bekannten hatte ich mich zum Anlegen der Schneeketten überreden lassen, aber bei dem lockeren Schnee wären die Dinger nicht nötig gewesen. Die ausgeliehenen Stöcke waren dafür berghoch eine echte Hilfe.
Zelten im Winter - geht es noch?
Biene ist schuld!!! Naja, vielleicht habe ich da ja auch meinen Anteil. Wie auch immer, zum Geburtstag habe ich diesen „Urlaub“ geschenkt bekommen, aber immer der Reihe nach.
Am Freitag, den 03.02. hatten Biene und ich frei und nach entspanntem Frühstück zuhause sind wir mit dem Volvo nach Hamburg gefahren. Von dort fuhr der Bus von Rucksackreisen um 17:00 Uhr die gut 1200 km lange Strecke bis nach Idre in der historischen Provinz Dalarna in Mittelschweden. Idre ist die südlichste Sameby (Lappendorf) dieses nomadisch lebenden Volkes. Auch heute noch ziehen viele mit ihren Rentierherden durch die Gegend, wenn auch mit Schneescooterunterstützung und nicht mehr zu Fuß. Die Busfahrt war wieder extrem ruhig und entspannend, da hatte ich schon anderes erlebt.

Wir sind wieder online,
