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Nachdem Ingo im letzten Jahr die Bedienung des Zeughauses anlässlich seines Geburtstages und der erfolgreichen Erklimmung vom Weberschluchtturm und Weberschluchtkegel mit seiner Frage nach Cocktails verwirrt hatte war zumindest die Idee hängengeblieben seinen Geburtstag auch 2019 wieder gemeinsam im Elbi zu feiern.
Gesagt getan und ich war froh darüber, dass dieser Termin nicht mit einem von mir gemochten Konzert in der Waldbühne kollidierte. Auch das Wetter wurde passend gemacht und so brachen wir Samstag gegen Mittag zu viert (Anke, Ingo, Frank und ich) mit ihrem bis unters Dach vollgepackten Auto voller Camping- und Kletterequipment ins Elbi auf.

Unser erstes Ziel war Schmilka und die angekündigten Schauer blieben schön in Sebnitz. Eine entspannte Wanderung war ins Auge gefasst, die Klettersachen ließen wir gleich im Auto. Der Spaß sollte erst am Sonntag beginnen. Wir wollten das Schwarze Horn lediglich mal in Augenschein nehmen – ein leichter Kamin den man so „mitnehmen könne“ lautete die ausgeworfene Parole. Ganz so leicht entpuppte sich der Einstieg allerdings nicht. Frank turnte als Erster hoch in souveräner Kamintechnik, Ingo war flugs hinterher gestiegen – nur ich kam nicht ganz damit zurecht. Es fehlten trotz mehrerer Versuche und verschiedenen Varianten ein paar Zentimeter zum entscheidenden Griff. Es half der bewährte Trick – ein dahingereichter Knöchel und die entscheidenden Zentimeter waren überbrückt.Ein vertrauensvoller Mitarbeiter der Stiftung Warentest bei seiner ArbeitWeiter ging es durch einen schrägen Kamin in Richtung Gipfel, der nach einigem Regen und wenig Sonne an der Nordseite schön bemoost war. Obwohl ich Himmelfahrt mit Micha, Felix und Qubi schon einige 1er Kamine solo gemacht hatte war dieser wieder anders. Wir schlängelten uns mehr oder weniger wie Regenwürmer nach oben und das letzte Stück war zum Glück entspannte einfache Kletterei. Auf dem Gipfel hatten wir alle Drei hübsche grüne bemooste Shirts. Anke wartete auf uns unten und gemütlich ging es zurück nach Schmilka und dann nach Sebnitz zum Touristikzentrum.
Dort angekommen schlugen wir die Zelte weiter oben auf und genossen den Blick von oben. Anke und Ingo hatten ihr Equipment erweitert und der neuerworbene Sitzsack, der sich durch schlichtes Drehen um die eigene Achse mit Luft füllen sollte um die gewünschte Bequemlichkeit zu haben wurde von uns nacheinander wie bei der Stiftung Warentest probiert um dann einhellig zu einem vernichtenden Urteil zu kommen. Die Idee des Abends war eigentlich ins Ingos Geburtstag am Sonntag hinein zu feiern – Ingo`s Freund Matthias kam auch noch auf ein Bier vorbei - dann allerdings fiel die Klettergemeinschaft nach und nach in einen komatösen Schlaf so dass dieser Programmpunkt ausfiel. Dafür erfreuten wir uns bei Sonnenschein über ein ausgiebiges Geburtstagsfrühstück am Sonntagvormittag um uns dann doch daran zu erinnern dass wir auch noch Klettererfolge erzielen wollten.Die Opperation Schwebering im vollen Gang
An diesem Tag sollte es nach Hohnstein in den Brand gehen und als Erstes die Forstgrabenwand erklommen werden. Auf dem Weg dorthin stießen wir wegen der geschützten Falken auf ein Schild welches uns den weiteren Weg verbat und über Umwege näherten wir uns daher der Forstgrabenwand. Wir Drei seilten in die Scharte ab – währenddessen machte Anke es sich in der Hängematte gemütlich. Frank stieg vor und die ersten Meter sahen von unten leichter aus als sie kletterbar waren. Nach ein paar probierten Einstiegen fand Frank den besten Weg und weiter oben entpuppte sich die Route als leichter mit fast Gehgelände und so saßen wir kurze Zeit später zu dritt auf dem Gipfel und freuten uns über den Eintrag ins Gipfelbuch. Das war der erste Streich des Tages und der Zweite sollte folgen.Frank steigt ein Der „Tiefer Grund Wächter“ war das ausgewählte Objekt der Begierde und beeindruckt standen wir davor und beratschlagten über verschiedene mögliche Varianten, die wir allerdings nach und nach verwarfen. Der einzig für uns in Frage kommende Weg (VIIa) hatte den schweren Nachteil eines sich in großer Höhe befindenden ersten Ringes und einem darunterliegenden Gelände in welches sich keine Sicherungen legen ließen. Dennoch sollte es der Gipfel sein. Nach und nach wurde von Frank und Ingo ein Plan geschmiedet wie es denn gehen könnte. Dieser sah vor zunächst in einem anderen Weg bis zum ersten Ring zu klettern und nach Sicherung dort 5 m zu queren um den eigentlichen Weg fortzusetzen. Um das Ganze für Frank risikoarm zu machen sollte es eine Schwebesicherung sein. Gesagt getan. Der Plan entpuppte sich als gut und so sicherten Ingo und ich gemeinsam Frank, der die Sicherung allerdings gar nicht in Anspruch nahm und sich konzentriert nach oben arbeitete und glücklich auf dem Gipfel stand. Ingo und ich folgten Frank und freuten uns über den Gipfelerfolg.
Das sollte es noch nicht gewesen sein – der „Tiefer Grund Turm“ gleich daneben – wollte von uns noch erklettert werden. Ingo hatte diesen zwar schon in seiner Sammlung, für Frank und mich war er noch unbekannt. Der Übertritt über einen querliegenden Baum war nicht ganz nach meinem Geschmack bei einem Blick nach unten ins Leere. Als umso Schöner zeigte sich der Alte Weg – eine Genußkante (VIIa) mit einer Schlüsselstelle, die für Frank keine Schwierigkeit darstellte. Nach diesem Gipfel ließen wir es denn gut sein und nahmen gemeinsam den Weg zur Brandbaude.Geburtstagsrunde in der Brandbaude Mit einem Geburtstagsbier und phantastischem Ausblick stießen wir nochmal auf Ingos Geburtstag an bevor es spät zurück gen Heimat ging.

Antje

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