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Freunde des Gedoppelten Bulin

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ohne Worte

Mit Musik geht alles besser

Kinder wie die Zeit vergeht. Letzte Woche sind Tina und ich noch durch den Schwarzwald gestreift, nein - nicht nur zum Klettern. Anna hat sich dort einen Job besorgt und wir wollten die Gelegenheit des Antrittsbesuches mit etwas Felskontakt verbinden. Battert und Murgtal haben ein paar schöne Felsefoemationen zu bieten, die zur Besteigung einladen. Der gepflegte Sandsteinfreund muss sich aber erst ein wenig an das neue Geläuf (Porphyr, Gneis, Granit ) gewöhnen, um auf maximalen Kletterspaß zu kommen. Die Gegend hat auf alle Fälle einiges zu bieten und ein erneuter Besuch wird sicherlich folgen.Tina klettert im Battert


SandsteifeelingNun zum aktuellen Klettergeschehen. Ein langes Kletterwochenende war auf Grund des Herrentages in Verbindung mit Brückentag anberaumt. Die ersten Reisegruppen wurden schon am Mittwoch Abend in der Boofe am Goldbach gesichtet, um die besten Plätze zu reservieren. Wir beide, Dirk und Heiko, marschierten so gegen 8.30 Uhr beim Buschmüller Richtung Kanstein los. Die Boofe am selbigen war gut gefüllt und die Boofer wiesen uns den richtigen Weg zum Vorgipfel. Ursprünglich wollte ich den Oberen Weg klettern, aber nach dem Übertritt gelang es mir nicht zielführend abzuheben. Also Retour und den Schartenweg gemacht.Dirk in der Zeughauskante
Dirk erstieg als nächstes die Teichsteinnadel über den AW. Eine toller Weg, der unserer Meinung nach einen Stern verdient hat. Über die Zeughauskante sind wir dann auf die Plattform des Teichsteinwächters geklettert. Die letzten Meter zum Gipfel kletterten wir über die Südwand solo auf und über den Südwestriss ab und da das so schön ging über die Kiefernvariante auf und über den AW ab. Inzwischen waren die ersten Nachzügler (Qbi, Fisch, Kritze, Felix) auf dem Kansteinvorgipfel eingetroffen und eine Grußbotschaft wurde ausgetauscht. Stimmung ist gut
Am Fuße des Felsens zurück, tranken wir die erste Herrentagspilsette und überlegten, wie wir die Zeit bis zum Eintreffen der Gesellen die Zeit überbrücken sollten. Da Dirk gleich beim Eintreffen von Opas Weg wohlwollend sprach, war der Endschluss schnell gefasst und der Weg wurde in Angriff genommen. Dirk erklomm schnell die ersten Meter und erreichte den ersten Ring. Kurz gesammelt und ab zum Zweiten. Die Unterstützungsstelle überwand er dann im vierten Anlauf, wobei er ein scharfes zwei Fingerloch nicht erreichte, was mir aber mühelos gelang.
Der restliche Ausstiegskamin auf die Plattform war dann nur Makulatur und zur Feier des Tages sind wir nochmals solo über den Südriss auf den Gipfel gestiegen.Micha auf dem Weg zum Hinteren Pechofenhorn
Da die vier Bergfreunde noch immer nicht eingetroffen waren, wurde noch ein Bierchen geöffnet und Richtung Moses abgewandert. Unterwegs dann ein großes Hallo beim Zusammentreffen mit den Nachzüglern. Kurzer Austausch über die vergangenen Geschehnisse und weiter trabten die Gruppen zu neuen Zielen nicht ohne sich auf ein Bier in der Buschmühle zu verabreden.
Der Moses war schnell abgehakt, so dass wir noch zum Monolith liefen. Da hatte nicht nur der Dirk eine Rechnung mit dem Nordweg zu begleichen. Dieser Haufen war vielleicht letztes Jahr mal trocken. Heuer aber zeigte er wieder die übliche glitschige Feuchte auf, die einem den Aufstieg gerne vergellt. Nichtsdestotrotz wurde ein Versuch gewagt und der Ring erreicht.Antje und Thomas Das Abheben vom selbigen gelang wiederum keinen von uns beiden, so dass wir nun jeder zwei bzw. drei Mal vergeblich diesen Weg versucht haben. Oben angekommen sind wir dann aber trotzdem. Die Südwestkante ließ eine Besteigung zu und mit stimmungsvoller Livemusik aus der Neumannmühle konnten wir uns ins Gipfelbuch eintragen.auf dem Hinteren Pechofenhorn
Alsbald kehrten wir in die Buschmühle ein um einen gelungenen Tag abzufeiern. Im Laufe des Abends trafen neben den vier schon Erwähnten auch noch Milena, Antje, Punk Micha und Gotschi ein. Nach der üblichen und zu erwartenden Prozedur stolperten wir alle schön angetüdelt zur Boofe am Goldbach.Antje, Felix, Qbi
Der Brummkopf am Morgen war die logische Folge. Die recht große Gruppe entwickelte die allgemein bekannte Trägheit , so dass die Hexenspitze nur durch die üblichen Treiber bestiegen wurde. Den Rest des Tages verbrachten wir in verschiedenen Seilschaften auf den Gipfeln der Pechofenhörner. Nach einem Abschiedsgetränk in der Buschmühle trennten sich unsere Wege, denn wir fuhren nach Berlin zurück. Der Rest der Crew hatte noch eine gute Zeit im Gebirge.
Heiko Sandsteinfeeling 2