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Drei Säcke sind leider noch kein Gipfel
 
ähm, hüstel, hüstel, ich soll hier einen Bericht übers Klettern schreiben, das habe ich ja ewig nicht mehr gemacht,
zu oft lockte in diesem Jahr die schwarze Prinzessin...
Nun, Dirk und ich hatten uns mit Antje und Frank im Wildensteiner Gebiet am Kanstein verabredet. Anreise war Sonnabendmorgen. Wir waren zeitig an der Neumannmühle, A+F waren noch unterwegs und so konnten wir es uns nicht verkneifen, dem Monolith einen Besuch abzustatten, da hängt ja noch ein Sack vom Vorjahr.
 
Leider hatte es in der Nacht geregnet, Dirk hängte zwei weitere Säcke an diesem Moosgipfel auf. Das ist schon fast peinlich, monatelang ist es staubtrocken und da sind die Leute auf den Gipfel hoch spaziert, man konnte es am vom Moos freigeschälten Fels erkennen und dann kommen die Spezialisten aus Berlin und sacken wieder (weil es nass ist). Irgendwie ein blöder Tagesstart.
Es folgte der kurze Aufstieg Richtung Kanstein, dort haben wir uns der Gruppe am Rätselturm zugewandt. Die Kansteinnadel war schnell erklettert, dann trafen auch schon Antje + Frank ein, die Herrschaften hatten erst mal ausgeschlafen :-)
Antje + FrankFrank stieg sofort, weil gut ausgeruht, was "richtiges" vor, den Talweg VIIa am Regenstein. Ein schöner Weg, sogar für mich zu schaffen. Nachdem Antje und Frank die  Kansteinnadel nachgeholt hatten, rätselten wir ewig rum, welcher Fels nun Rätselturm, E-Flügel-Wand oder Keil  ist. Nach ein paar Auf- und Abstiegen stand Dirk und danach auch wir,  auf der E-Flügel-Wand (AW) und so wußten wir, wo wir waren. Zum Glück hatten wir ein Seil mitgenommen, so konnten wir uns auch noch auf den Keil (Übergangsweg) rübermogeln.
Nun fehlte uns noch der Rätselturm, das Gipfelbuch hatten wir ja schon vom Keil aus gesehen, aber wir hatten noch einen Termin bei der Buschmüllerin, so legten wir unser Kletterzeugs in der Boofe am Kanstein ab und stiegen ab zur Buschmühle. Ein paar Bier später wanderten wir bepackt mit dem Boofen-Krempel im Schein der Stirnlampen zur Boofe zurück. Bei lecker Wein wurde noch von ein paarFrank auf der Spitze Heldentaten aus der guten alten Zeit berichtet.
Am Sonntag wurde die Dunkle Wand auf zwei verschiedenen Wegen erklettert (Rippe III und Südwand VI). Dem Störznerfels stiegen wir über die Ostkante III und die Talseite VIIb / RP VIIIa aufs Dach. Antje und Frank waren noch immer gut ausgeruht, daher wurde gern etwas schwieriger geklettert :-).
Am Rätselturm war es dann der letzte Weg des Tages für uns (Neuer Weg IV), nach einem Bier/Kaffee/Radler in der Buschmühle gings heimwärts.
Steffen, Sept. 2018

- nur zwei Fotos, es ist ja bereits alles fotografert...
 

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