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Oben auf, Unten zu !Oben auf im dauerlauf

Der Falkenstein wurde uns von Ingo schon bei einer unseren ersten Kletterfahrten nach Sachsen wärmstens empfohlen. Die letzte Besteigung meinerseits liegt auch schon eine Weile zurück und so wollten Tina und ich unseren freien Freitag nutzen, um über den Schusterweg auf diesen großen Gipfel zu gelangen. Ein schöner abwechslungsreicher Weg, der mit nahezu allen Spielarten des Sächsischen Kletterns aufwartet.


Tina meisterte den größten Teil des Weges souverän, nur kurz nach der Oskar Schuster Tafel kam sie beim Einstieg zum Reitgrad kurz ins Stocken. Aber in klassischer Manier schimpfte sich Tina den engen Kamin auf den Reitgrad hinauf. Der Rest war dann schnell geklettert und die Freude oben auf dem Gipfel zu sein riesig. Nach gründlichem Gipfelbuchstudium seilten wir ab, um noch dem Knaben und dem Oberen Lagerwächter aufs Haupt zu steigen.Einstiegskamine am Falkenstein
Anschließend fuhren wir nach Waltersdorf, um uns dort in der Boofe im Diebeskeller einzurichten. Nach einem lecker Bierchen wanderten wir über den Ziegenrücken Richtung Hocksteinschänke, wo wir uns am Abend mit Antje und Frank verabredet hatten. Nach gut 1,5 Stunden erreichten wir hungrig und durstig das Ziel unserer Wanderung und trauten unseren Augen kaum. Nein dieses Mal war noch kein Küchenschluss, aber die Hocksteinschänke war zu ! Wegen Reichtum geschlossen? Oder Betriebsferien in der Hauptsaison? Keine Ahnung, auf jeden Fall waren wir bedient bzw. wurden hier und heute nicht bedient.
Zum Glück konnten wir einen netten älteren Herren überreden uns zurück nach Waltersdorf zu fahren, wo wir im Gasthof „Zum stillen Fritz“ein leckeres Abendbrot einnahmen. Antje und Frank wurden über die neue Lage informiert und kamen auch noch vor dem Küchenschluss zu einem lecker FresserchenTina vor der Reibungsrinne am Falkenstein. Der Abend klang mit Bier und Rotwein bei Kerzenschein und Glühwürmchen in der Boofe aus.
Am Samstag kümmerten wir uns den ganzen Tag ausführlich um die Gipfel am Gamrig. In wechselnder Führung erstiegen wir alle sechs. Hervorzuheben wären hierbei die Wege „Albatros“ VIIb auf das Waltersdorfer Horn, „Weg am Rande“ VIIc und „Westkante“ VIIb auf die Gamrigscheibe, „Südwestwand“ VIIa und „Abendreibung“ VIIa auf den Heideturm sowie der „Alte Weg“ VI auf den Gamrigwächter. Geklettert sind wir von ca. 10.00 bis 20.00Uhr und waren anschließend richtig platt. Nachdem wir eine große Gemüsepfanne mit Tortellinis verdrückt hatten stellte sich schnell eine starke Bettschwere ein. Unsere Nachtruhe wurde aber unterbrochen, denn zur vorgerückten Stunde trafen Qbi, Yeti und der Pü in der Boofe ein. Es wurde also noch ein zusätzlicher Schlaftrunk eingenommen und das Tagewerk ausgewertet.
Nach einem großartigen Frühstück trennten sich am Sonntagmorgen unsere Wege. Die drei Nachzügler zog es zu den Wehltürmen nach Rathen und wir ersuchten die Gipfel an der Hocksteinaussicht auf.Tina reibt dem Oskar die Nase Zum Abschluss des erfolgreichen Kletterwochenendes wanderten wir noch zum Pantinenturm, um ein paar schöne Sternchenwege zu klettern. So standen am Ende 12 Gipfel mit 20 Wegen nach diesem Wochenende zu Buche. Wir waren alle zufrieden und das Beste war, dass wir in Hohnstein sogar noch nach Küchenschluss Kaffee, Kuchen und Eis bekamen. Wunder gibt es immer wieder!

 

Frank, Antje, Tina & Heiko
29.06.-01.07.2018

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