KV FDGB

Freunde des Gedoppelten Bulin

Fahr ick nu oder nicht oder doch... 

Selten war ich so unentschlossen und meine Entscheidung klettern zu fahren mit solch einem hin und her verbunden. Na wie auch immer, am Samstag um 5:30 klingelte der Wecker, um 7:00 habe ich Ingo eingesammelt und ab ging die wilde Luzie Richtung Süden ins gelobte Land. Ziel des Wochenendes war eine Gruppe an der Großen Gans, da Ingo hier eine weitere Lücke schließen wollte und ich ja bekanntlich noch nicht ganz so eingeschränkt bin.

Die kleine Gans

 

 

 

Durchgeschwitzt aber glücklichBei ordentlichem, wenn auch schwülem Wetter standen wir dann so gegen 11:00 auf dem Riff der Großen Gans und schauten in den Raaber Kessel, beeindruckend. Als Aufwärmprogramm stand dann erst mal der AW IV des Struppi an, der nach Klefü als Spreize eingestiegen werden soll. Nun ja, für extrem gelenkige 2 m Menschen sicher kein wirkliches Problem. Wie auch immer, Ingo hat eine Lösung gefunden und so befinden wir uns bald auf dem ersten Gipfel des Wochenendes. Derart motiviert musste der Große-Gans-Wächter mit seinem AW VI dran glauben, ich war dran. Der Einstieg überAbseile am Struppi Hangelzustieg zum AW des Maitürmchen

den Pfeiler ist leicht, Sanduhr gefädelt und rein in den Riss. Spannend ist der sandige und ziemlich Griffarme Ausstieg, der uns aber letzten Endes auch nicht abhalten konnte. In schneller Reihenfolge schnappte sich Ingo den Krümel AW IV und ich das Maitürmchen AW IV als wir Stimmen hörten, die sich uns näherten. Da die beiden Bergsportfreunde das gleiche Ziel hatten, schlossen wir uns zu einer Seilschaft zusammen und wurden mit der 16. Begehung des Bergweg 1/V am Höllenhundwächter belohnt, den Klemens Maier souverän vorgestiegen ist. Als die einen sich gerade zum Gehen fertigmachten und die anderen noch einen Plan schmiedeten erschien ein merkwürdiges Männlein auf unserer Bildfläche. Er hatte ein Foto von der Wehlnadel in der einen und eine grobe Umgebungskarte in der anderen Hand und wollte unbedingt dieses Foto für einen Kalender schießen. Klemens hat den Mann vergeblich versucht zu verarzten, wir haben ihn später an der Panoramaaussicht nördlich des Höllenhundes mit seinem Equipment gesehen, auch ein schönes Bild.

Dem Höllenhund aufs Haupt gesehen

Ziemlich durchgeschwitzt und durstig musste nun ja noch schnell die Mücke mit dem kurzen AW III dran glauben und ab ging es in die Hocksteinschänke um unseren Brand zu löschen. Ich blinzelte in die Sonne, Ingo hatte ein Déjà-Vu.

Das wesentiche ist scharf

Unser Abend in der Gamrig-Boofe war kurz, der Tag vorher dafür umso länger. Nachts krachte es ziemlich heftig und wir hatten die Vorstellung einer Treibjagd, die vor unseren Augen vorbeirollte, es sollte aber lediglich das Feuerwerk in Krippen sein, welches bis hier rüber schallte.

Krach aus Krippen

Der Sonntag ist schnell erzählt, Frühstücken, Boofe räumen, rüber zur Großen Gans und die letzten Gipfel abgeräumt. Ingo holte sich den AW IV des Flax und den AW II des östlichen Turmes der Jugend, ich mir den westlichen. Schöne Wege, nix aufregendes aber abwechslungsreich.

Ingo hat was gesehen Gipfelfreuden auf der Gans Ausstieg am östlicher Turm der Jugend

Ich merkte wie meine Gedanken langsam wieder Richtung Berlin flogen, morgen ist ein langer Arbeitstag und abends die Abizeugnis-Übergabe von Moritz mit Elternchor und weiteren Highlights. Mir war eher nach Abreise als danach weitere Heldentaten zu vollbringen.

 

…to be continued…

 

Wochenende vom 08. zum 09.07.

 

Chrille und Ingo